Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst im Saarland: Längere Lebensarbeitszeit soll zur Ausnahme werden

Längere Lebensarbeitszeit soll zur Ausnahme werden

Die GdP befürchtet Nachteile für saarländische Polizistinnen und Polizisten, die freiwillig ihre Lebensarbeitszeit verlängert haben. Sie fordert das Innenministerium auf, eine Übergangslösung zu schaffen. Mit der geplanten Neuregelung solle Betroffenen „die Tür vor der Nase zugeschlagen werden“, kritisiert die GdP. „Mit dieser Veränderung sind erhebliche Nachteile für viele Kollegen, die aufgrund der bisherigen Genehmigungspraxis eine Dienstzeitverlängerung in ihre Lebensplanung haben einbeziehen können, verbunden“, erklärt die GdP. Sie hatte 2007 mit dem Innenministerium vereinbart, dass Beamtinnen und Beamte freiwillig über das 60. Lebensjahr hinaus arbeiten können. Nun soll diese freiwillige Verlängerung der Lebensarbeitszeit nur noch in Ausnahmefällen genehmigt werden. Der Grund sind Personaleinsparungen. Jährlich sollen 30 Stellen abgebaut werden. Wegen der hohen Zahl von Anträgen auf Aufschub des Ruhestandsbeginns ist absehbar, dass die Sparvorgabe nicht erreicht wird.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2012


 

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